Sonntag, 20. Juli 2008

Frankreich: Erneut Leck in Atomanlage /19.07.08

Frankreich: Erneut Leck in Atomanlage

Knapp zwei Wochen nach dem Uranunfall in Frankreich ist erneut ein Zwischenfall bei einer Anlage des Atomkonzerns Areva bekanntgeworden.
Aus einer bereits seit Jahren beschädigten unterirdischen Abwasserleitung sei Uran in die Umwelt gelangt, teilte die Behörde für Atomsicherheit ASN in Paris mit. Gefahr für die Bevölkerung bestehe jedoch nicht, da es sich lediglich um wenige hundert Gramm handle. Die Anlage in Romans-sur-Isere südlich von Lyon gehört dem franko-belgischen Unternehmen FBFC, einer Filiale von Areva. Am Vortag hatte Areva den Chef der Atomanlage Tricastin entlassen, wo kürzlich mindestens 74 Kilo Uran in mehrere Wasserläufe gelangt waren.
Der Vorfall in Tricastin war auf Stufe eins der siebenstufigen Alarmskala als relativ harmlos eingestuft worden. Er weise jedoch auf gravierende Sicherheits- und Kommunikationsmängel in dem Unternehmen hin, heißt es in einer internen Studie, die die Zeitung „Figaro" zitierte. Der Schaden sei dem Unternehmen bekanntgewesen, aber nicht rechtzeitig behoben worden. Bei der Untersuchung nach dem Unfall von Tricastin war zudem Uran im Grundwasser festgestellt worden, das bereits früher in die Umwelt gelangt sein muss.

Samstag, 19. Juli 2008

Video: extra3 - Keine Angst vorm Atom

Dieses Video ist bei YouTube online gestellt worden.
Satire Clip von extra3, NDR. 2min
Dieser Beitrag wurde am 19.07.2007 im N3 gesendet.

Atom-Endlager: Focus online /18.07.08

Ein Artikel aus Focus online WISSEN vom 18.Juli 2008

Wer „A“ wie „Atomkraft“ sagt, muss auch „E“ wie Endlagerung sagen. Eine neue Suche nach einem geeigneten Standort hat begonnen.
Von FOCUS-Online-Autor
Wolfgang Müller

Das Klimaproblem drängt, das Öl wird immer teurer. Atomkraft scheint einen Ausweg zu bieten: Die Kernenergie spare CO2, sei sicher und obendrein günstig, sagen ihre Befürworter. Derweil ist das Problem der Endlagerung hochradioaktiven Atommülls weiter ungelöst. Eine vom Umweltministerium neu einberufene Expertenkommission soll einen geeigneten Standort finden. Vorher gilt es allerdings, den Unfall im Altlager „Asse2“ aufzuklären, der neue Zweifel an der Sicherheit von Speichern aus Salzgestein aufkommen lässt.

Der politische Konsens über den Atomausstieg aus dem Jahr 2000 gerät ins Wanken. „Wir brauchen eine Energiepolitik, die für ein Industrieland angemessen ist. Und dazu gehört auch die Weiternutzung der Atomenergie“, sagte Günter Beckstein (CSU) am 16. Juli der „Welt“. Der Bayerische Ministerpräsident sprach bislang nicht von der Endlagerproblematik. Dies tat die CDU-Umweltexpertin Marie-Luise Dött am 14. Juli im ZDF-„Morgenmagazin“. Mit Blick auf die unterbrochenen Eignungstests für das Endlager in Gorleben sagte sie: „Ich bin dafür, dass wir dieses Moratorium sofort beenden.“ Gorleben sei „ein Salzstock, der 200 Millionen Jahre besteht und die Wissenschaft sagt, es ist nichts verschoben worden und nichts unsicher geworden“.

Das Moratorium hatte im Oktober 2000 die rot-grüne Bundesregierung ausgesprochen. Es ist als eine selbst auferlegte Besinnungsphase zu verstehen, um dem fortgeschrittenen Stand der Technik bei der Lagerauswahl gerecht werden zu können. Diese Phase sollte im Jahr 2010 enden. Im Auftrag der Bundesregierung hatte das Bundesamt für Strahlenschutz im Salzstock von Gorleben (Niedersachsen) von 1979 bis 2000 ein „Erkundungsbergwerk“ betrieben. Ziel war die geologische Prüfung des Salzgesteins als umgebende Schicht für strahlenden Müll.

Gorleben ohne systematischen Standortvergleich ausgewählt

Nach dem Aufschub für weitere Forschungen in Gorleben begann die Arbeit an neuen, wissenschaftlich fundierten Auswahlkriterien für deutsche Endlagerstandorte. 1999 berief das Bundesumweltministerium unter Jürgen Trittin (Grüne) dazu den Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandort (AkEnd) ein. Mit dabei war Gerhard Jentzsch von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der 61-jährige Lehrstuhlinhaber für angewandte Geophysik beschäftigt sich seit mehr als 18 Jahren mit der Standortsicherheit von Kernkraftwerken und Nuklearanlagen.

Die Eignung von Gorleben als Endlager sah die Expertengruppe weder als endgültig bewiesen noch endgültig widerlegt an, erinnert sich Jentzsch. „Wir haben gesagt, wir schließen Gorleben nicht aus, sondern können den Standort bei der Suche miteinbeziehen. Wir wollten jedoch mindestens zwei Bergwerke zum Vergleich haben. Damals hieß es, wenn Gorleben dabei das Rennen macht, wäre es Glück.“ Im Fall Gorleben habe es nie einen systematischen Standortvergleich mit vorher festgelegten Sicherheitskriterien gegeben, kritisierte jüngst der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, in einem Gespräch mit dem Berliner „Tagesspiegel“. Der Vorschlag, Gorleben als Endlagerstandort ins Auge zu fassen, kam einst von der Landesregierung Niedersachsen.

Gerhard Jentzsch hat seit Juni 2008 eine neue Aufgabe. Er folgte einem Ruf des Bundesumweltministeriums und ist Mitglied der „Entsorgungskommission“ (ESK). Die Hauptaufgabe des unabhängigen Expertengremiums: Die Suche nach einem sicheren Endlager in Deutschland. 12 500 Tonnen an hochradioaktiven Brennelementen aus Kernreaktoren sind nach Angaben der Strahlenschutzbehörde bislang angefallen. Pro Jahr und Atomkraftwerk kommen 30 Tonnen hochradioaktiven Mülls hinzu. Wo dieser Sondermüll einmal endgültig landen wird, ist derzeit ungeklärt. Derzeit befindet sich ein Teil in über Deutschland verstreuten Zwischenlagern, einige Brennstäbe wurden aufwendig wiederaufbereitet.

Unterdessen bereiten alte Atommülllager neue Probleme. Der Unfall im Forschungsbergwerk „Asse 2“ bescherte der neuen Entsorgungskommission gleich einen dringenden Auftrag. Am 10. Juni 2008 war in dem ehemaligen Salzbergwerk bei Wolfenbüttel der Fund von kontaminierter Salzlauge bekannt geworden. Im niedersächsischen Salzgestein waren von 1967 bis 1978 rund 130 000 Fässer mit schwach- bis mittelstark strahlendem Atommüll eingelagert worden. Noch ist nach Aussage von Kommissionsmitglied Jentzsch unklar, wie genau Wasser aus den umliegenden Gesteinsschichten in den Salzstock eintreten und als mit dem Mineral vermengte und verstrahlte Lauge in einer Bergwerkskammer in 750 Metern Tiefe wieder austreten konnte. „Wir wissen nicht, woher dieser Wasserzutritt kommt“, sagt er.

Die neuen Probleme zeigen: Auch Salzstöcke wie Asse und Gorleben sind als Endlager nicht von Vorneherein als völlig unbedenklich einzustufen. „Ich denke, das, was in der Asse passiert ist, nährt die Zweifel an Gorleben“, sagt Jentzsch, und fügt hinzu: „Die Aussage, dass es im Salz kein Wasser gibt, kann man nicht stehen lassen.“ Auch auf ein anderes mögliches Problem weist der Geophysiker hin: Hochradioaktive Stoffe geben sehr viel Wärme ab. Deswegen müssten sie vor einer Lagerung gekühlt werden. „Bei Temperaturen ab 200 Grad beginnt Salz zu fließen, das heißt, es wird zunehmend plastisch. Gelagerte Abfälle werden ganz eng eingeschlossen. Wenn diese aber zu viel Wärme abgeben, können sie durch den Salzstock hindurchwandern.“
Quelle:
Focus online

Samstag, 12. Juli 2008

Jochen Stay: Ein Atomkraftwerk ist kein Schnäppchenmarkt /10.07.08

Billiges Versprechen
Die Produktionskosten von Atomstrom sind zwar geringer als die von herkömmlichem Strom. Doch billig wird Atomenergie trotzdem nicht verkauft.

von Jochen Stay

Die Atomkraft wird zum Wahlkampfthema, denn die Stromkonzerne RWE, Eon, EnBW und Vattenfall drängen auf Laufzeitverlängerungen für ihre alten AKW. CDU und FDP kündigen an, im Falle eines Sieges bei der Bundestagswahl im kommenden September wieder auf die Atom­energie zu setzen, und begründen dies neuerdings mit den drastisch steigenden Energiepreisen. Jeder, der an einer Tankstelle über den teuren Sprit klagt, soll mit der Verheißung von billigem Atomstrom gelockt werden, auch wenn sich, wie der Bundes­umweltminister Sigmar Gabriel immer wieder betont, Autos nicht mit Uran-Brennstäben antrei­ben lassen.

Elektrizität aus abgeschriebenen Altreaktoren ist in der Tat billiger herzustellen als Strom aus Gas oder Kohle. Doch der Verkaufspreis für den gesamten Strom wird an der Leipziger Strombörse festgesetzt und richtet sich nach dem Preis, den die Kraftwerke mit den höchsten Produktionskosten verlangen. Somit zahlt also der Verbrau­cher denselben Preis für Atomstrom wie für Strom aus anderen Kraftwerken, und die AKW-Betreiber streichen die Differenz alleine ein. Das macht für jeden der 17 laufenden Meiler einen jähr­lichen Gewinn von 200 bis 300 Millionen Euro. Der Atomkonzern RWE hat errechnet, dass eine Verlängerung der Laufzeiten auf 50 bis 60 Jahre noch einmal zusätzlich 250 Milliarden Euro in die Kassen der vier großen Energieunternehmen bringen würde.

Abenteuerliche Konzepte machen unter den Ato­mikern bei CDU und CSU die Runde. So soll ein Teil der durch längere Reaktor-Laufzeiten erzielten Erlöse zur Entlastung sozial schwacher Haushalte beitragen. CDU-Generalsekretär Roland Pofalla will »einen beachtlichen Teil« der Gewinne zur Senkung der Energiepreise verwenden.

Die kurze Haltbarkeit solcher Versprechen wurde in der Diskussion um die Idee der SPD deutlich, die eine Steuer von einem Cent pro Kilowatt­stunde auf Kernbrennstoffe erheben will. »Eine Sondersteuer auf Atomstrom kommt nicht in Frage«, meint der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger. Diese Idee sei »reine Ideologie«, Atomenergie sei im »Energiemix« ein unverzichtbarer Bestandteil und dürfe nicht belastet werden.

Dass die Energie aus den AKW derzeit als preiswerte Alternative dargestellt werden kann, hat einen einfachen Grund: Seit Beginn des Atomzeit­alters hat der Staat nicht nur die ökonomischen Risiken der Stromerzeugung mittels Kernspaltung abgedeckt, sondern große Teile des Atomprogramms gleich selbst finanziert.

Insbesondere das schmutzige Ende der Atomwirt­schaft fällt kaum denen zur Last, die jetzt daran verdienen. Der Bau von Forschungsreaktoren wur­de in der Bundesrepublik bisher mit 20 Milliarden Euro subventioniert. In gescheiterte Atomprojekte wie Wackersdorf, Kalkar und Mülheim-Kärlich flossen neun Milliarden Euro öffentliche Mittel. Die Sanierung der Uranabbaugebiete in Thüringen und Sachsen hat nach der Wiedervereinigung 6,6 Milliarden Euro Steuergelder verschlungen. Der 1990 begonnene »Rückbau« einer kleinen Pilotanlage zur Wiederaufarbeitung von Atommüll in Karlsruhe dauert voraussichtlich noch bis 2019 und kostet drei Milliarden Euro, wo­von staatlicherseits 2,5 Milliarden übernommen werden. Der Abriss der DDR-Atomkraftwerke in Greifswald kostet den Staat 3,7 Milliarden Euro. Dem Finanzminister sind bisher durch die steuerfreien Gewinne der Atomwirtschaft 23 Milliarden Euro entgangen, weil die Konzerne diese Summe als Rückstellungen für die »Entsorgung« deklariert, aber nicht wirklich zurückgelegt, sondern damit Firmenkäufe im In- und Ausland finanziert haben.

Betrieb und Stilllegung des einsturzgefährdeten »Endlagers« für schwachaktiven Müll in Mors­leben (Sachsen-Anhalt) haben die Bundesrepublik bisher 1,2 Milliarden Euro gekostet. Die Auf­wen­dungen für die Polizeieinsätze bei Anti-Atom-Demonstrationen und zur Durchsetzung der Castor-Transporte liegen insgesamt bei etwa drei Milliarden Euro. Der Betrieb des absaufenden »Probe-Endlagers« Asse beläuft sich derzeit zwar auf vergleichsweise geringe 100 Millionen Euro jährlich. Müssen die 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll allerdings wieder herausgeholt werden, bevor die strahlende Suppe im Grundwasser ankommt, dann werden auch hier noch etliche Milliarden fällig.

Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet bei einem Super-Gau in einem deutschen Reaktor mit einem volkswirtschaftlichen Gesamtschaden von 5 000 Milliarden Euro. Versichert sind die Atomkraftwerke nur bis zu 2,5 Milliarden Euro, al­so gerade mal 0,5 Promille der möglichen Schadenssumme. Den Rest des Risikos trägt der Staat. Keine Versicherung der Welt ist bereit, diesen Schaden abzudecken. Und würde sich eine finden, wäre sie so teuer, dass Atomstrom unverkäuflich wäre. Bleibt noch zu erwähnen, dass hierzulande auf die Brennstoffe Öl, Gas und Kohle Steuern erhoben werden, der Kernbrennstoff Uran dagegen steuerbefreit ist.

Der Neubau von Atomkraftwerken, in vielen Ländern der Welt angekündigt, kommt nur sehr schleppend in Gang. Zwar äußern etliche Regierungen den Wunsch nach neuen Meilern, aber kaum ein Bauprojekt findet Finanziers aus der Wirtschaft. Nur wenn der Staat die Risiken abdeckt, wie in Russland, China oder Indien, kommt ein Neubauprogramm zustande. Auch der Vorzeigebau im finnischen Olkiluoto, wo erstmals seit vielen Jahren ein neues AKW in Europa entsteht, ist nur möglich, weil Herstellerfirmen wie Siemens und die französische Areva-Gruppe den Reaktor zu einem Festpreis von 3,2 Milliarden Euro ab­geben, obwohl die Kosten inzwischen auf fast fünf Milliarden Euro angewachsen sind. Allein der bayerische Elektrokonzern wird mit diesem Projekt ein Minus von 500 Millionen Euro machen. Und selbst die Basis-Baukosten des »Millionengrabs« (FAZ) werden durch einen Exportkredit der französischen Regierung abgesichert und durch das Darlehen über 1,95 Milliarden Euro, das von einem Bankenkonsortium unter der Leitung der Bayerischen Landesbank gewährt wird, die zu 50 Prozent dem Freistaat Bayern gehört. Der Zinssatz beträgt dabei übrigens 2,6 Prozent.

Würde man die in Olkiluoto verpulverten fünf Milliarden Euro in Klimaschutzprojekte stecken, beispielsweise Energiesparmaßnahmen, dann ließe sich damit weitaus mehr, weitaus schneller und weitaus sicherer CO2 einsparen als durch den strahlenden »Klimaretter« aus dem Hause Siemens.

Den wichtigsten Beitrag zur aktuellen Diskussion um den angeblich billigeren Atomstrom und die Entlastungen für Privathaushalte durch die Laufzeitverlängerung von AKW lieferte diese Woche Holger Krawinkel, der Energiefachmann des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Er rechnete den Anhängern des Atomstroms rund um Kanzlerin Angela Merkel vor, wie groß die Entlastung wirklich wäre, würden zwei Drittel der Reaktoren zehn Jahre länger laufen als ursprünglich geplant. Für jede auf diese Weise zusätzlich produzierte Kilowattstunde Atomstrom legte er den Preisunterschied zum fossilen Strom als zusätzlichen Gewinn an, teilte ihn zwischen Konzernen und Verbrauchern auf und kam so zu einer Ersparnis von etwa 50 Cent pro Monat für einen Durchschnittshaushalt. Aufgrund dieser nie­drigen Summe zog Krawinkel das Fazit: »Schon der Austausch einer 60-Watt-Glühbirne durch eine gleich helle 11-Watt-Energiesparlampe bringt aber bereits eine Ersparnis von 60 bis 90 Cent pro Monat.«
Quelle:jungle-world.com

Samstag, 5. Juli 2008

Die Asse, Pilotprojekt zum geplanten Endlager Gorleben säuft ab. /03.07.08

Dieses Video ist bei GoogleVideo online gestellt worden.


Ein TV-Beitrag des WDR Monitor vom 03. Juli 08, 8min.
Bericht: Jochen Leufgens, Markus Zeidler.

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in dem atomaren "Versuchsendlager" Asse bei Braunschweig radioaktives Cäsium 137 gemessen wurde, weit über der Freigrenze. Aber der Betreiber hielt es nicht für erforderlich, die Öffentlichkeit zu informieren. Misslungene Informationspolitik hat durchaus Tradition an der Asse: Lange wurde ein mögliches Absaufen des Schachtes als unmöglich bezeichnet, aber genau das droht jetzt. Der Betreiber möchte das Atomlager daher so schnell wie möglich schließen. Doch die Experten warnen vor diesem Konzept wegen unkalkulierbarer Folgen für die Umwelt. Die Diskussion um die Endlagerfrage ist neu entbrannt, denn der Schacht Asse galt als Pilotprojekt für das Atomendlager in Gorleben.
Zur Internetseite des WDR Monitor. Den Beitrag beim WDR anschauen